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Von Almrausch bis Gletscher, von Wildwasser bis Felsenwildnis – Tirol hat solch abwechslungsreiche Landschaften zu bieten, dass man gar nicht weiß, wo man mit dem Wandern anfangen soll. Wir stellen euch ein paar unserer Lieblingstouren vor, um euch die Auswahl zu erleichtern. Sicher ist auch das perfekte Ziel für EUREN Bergsommer in Tirol dabei!

Habicht (3.277 m) – Dreitausender hoch überm Stubaital

Ganz einfach ist der Habicht nicht, aber die Besteigung lohnt sich! Wo sonst kommt man als Wanderer schon gletscherfrei so hoch hinaus. Idealer Ausgangspunkt ist die Innsbrucker Hütte, die man sowohl aus dem Stubaital als auch dem Gschnitztal auf schönen Wanderwegen erreicht. Ein besonderer Tipp ist die Anreise mit Bus und Bahn, so dass man in den Genuss beider Wege kommt. Abwechslungsreich bietet sich der Aufstieg von Neustift (gute Busverbindung von Innsbruck) über das wilde Felsenmeer von Elfer- und Zwölferspitze (oder kurz unter den Gipfel hindurchquerend). Die Gipfeltour auf den Habicht ist markiert, aber eine anspruchsvolle Bergtour, da das Gelände alpin und ausgesetzt ist. Zudem bleiben gerne die Wolken um den Gipfel hängen, so dass ein Aufstieg vor dem Frühstück durchaus zu empfehlen ist. Man wird mit einem atemberaubenden Panorama belohnt.

Alle Infos zur Tour sowie weitere Highlights im Stubaital und seinen stillen Seitentälern findet ihr im Rother Wanderführer Stubai – Wipptal.

Siegerlandhütte (2.710 m) – Söldens stille Berge

Das Ötztal hat ebenso viele Facetten. Während vornan grüne Almen und rauschende Wasserfälle das Bild prägen, reichen weiter hinten die Blicke bis zu den Gletschern. Wer hoch hinaus möchte, findet auch als Wanderer hier besonders hoch gelegene Hütten in einer wilden alpinen Umgebung mit samt Bergseen und Gletscherblicken.

Eine schöne Möglichkeit bietet die Überquerung des Alpenhauptkammes vom Stubai- ins Ötztal über die Siegerlandhütte oder bis zum Timmelsjoch nach Südtirol. Mit Bahn und Bus erreicht man bestens die Mutterbergalm, Talstation des Stubaier Gletscher-Skigebiets. Mit der Seilbahn geht es bis zur obersten Station und von hier auf markiertem Gletscherweg (eventuell Grödeln nötig, nur bei guter Sicht unternehmen! Gletscherausrüstung und Gletschererfahrung bei normalen Bedingungen nicht erforderlich) zur gemütlichen Hildesheimer Hütte. Nach stärkender Einkehr folgt man dem markierten Wanderpfad zur Siegerlandhütte und begegnet vielleicht gar ein paar Yaks, die den Tiroler Bergsommer hier verbringen. 

Von der Siegerlandhütte kann man am nächsten Tag ins Ötztal absteigen oder als weitere Etappe über eine Scharte zum wunderschönen Timmler Schwarzsee und zur Timmelsjochstraße wandern (Busanbindung oder Übernachtung im Gasthof Hochfirst – hier führt übrigens auch eine Variante des Fernwanderwegs E5 herüber). 

Eine schöne Runde nur aus dem Ötztal über die Hildesheimerhütte zur Siegerlandhütte und zurück ins Tal findet ihr im Rother Wanderführer Ötztal.

Weitere spannende Touren in der Nähe des Alpenhauptkamms – von gemütlichen Almspaziergängen bis zu hohen Gipfeln findet ihr in den Rother Wanderführern Pitztal, Kaunertal – Oberinntal, Rund um Innsbruck und Zillertal.

Zöhreralm (1.334 m) – Almgenuss und Hüttenromantik

Spinatknödel, Brettljause und Kaiserschmarrn – wer dem Genuss auf der Alm nicht widerstehen kann und mag, der findet im Tiroler Bergsommer ein wahres Gaumenfreudenparadies. Eine schöne, kurze und dennoch aussichtsreiche Runde führt über die Zöhreralm hoch über Achenkirch. Von der Terrasse hat man einen herrlichen Blick, und wer noch einen Nachtisch braucht, kann beim Gasthaus am Adlerhorst gleich noch eine zweite Rast einlegen. 

Hier geht’s direkt zur Tourenbeschreibung.

Noch mehr Almenschmaus gesucht? Die schönsten Alm- und Hüttentouren im Tiroler Osten (Karwendel, Rofan, Zillertaler Alpen, Kitzbüheler Alpen, Kaisergebirge) hat unser Autor Mark Zahel für euch im Rother Wanderbuch Alm- und Hüttenwanderungen Tirol Unterland genau beschrieben. Die Top Touren für den Tiroler Westen (mit Silvretta, Verwall, Lechtaler, Ötztaler und Stubaier Alpen) findet ihr im Rother Wanderbuch Alm- und Hüttenwanderungen Tirol Oberland.

Fanggekarspitze (2.640 m) – Stiller Berggenuss in den Lechtalern 

Zwischen den Allgäuer Alpen und der Silvretta liegt ein wahres Wanderparadies. Die Bergwelt rund um bekannte Ski-Orte wie Lech, St. Anton, Ischgl und Galtür ist im Bergsommer meist von stiller Bergidylle geprägt. Einsame Hochtäler und wilde Gipfel, märchenhafte Bergseen und heile Zirben- und Lärchenwälder lassen sich hier erwandern. Blicke auf schimmernde Felsriesen, gleißende Gletscher und tief eingeschnittene Täler sind hier typisch. Der Rother Wanderführer Arlberg – Paznaun stellt die schönsten Wanderungen in diesem Gebiet vor. Eine besonders empfehlenswerte Tour führt über zwei Almen (hier „Alpen“ genannt) zur Fanggekarspitze.
Die Tourdaten gibt es hier zum Downloaden.

Säuling (2.047 m) – Adlerhorst über Reutte und dem Ostallgäu

Der Säuling bildet einen Übergang zwischen Tirol bei Reutte und dem Allgäu bei Füssen. Er bietet auf kleinstem Raum alles, was man sich beim Wandern wünscht: Liebliches Almgelände, eine aussichtsreich und idyllisch gelegene Hütte und ein bisschen Kraxelei zu einem Panoramagipfel hoch über dem Becken von Reutte mit Blick auf die Seen bei Schloss Neuschwanstein und in die andere Richtung bis ins Hochgebirge.

Den Anstieg von Tiroler Seite findet ihr im Rother Wanderführer Außerfern – Lechtal detailliert beschrieben. 

Seekar- und Seebergspitze (2.085 m) – 2-Gipfelüberschreitung mit Bootsfahrt auf dem Achensee

Erst schweißtreibender Aufstieg, dann lange Panoramatour mit tollen Tiefblicken auf den blau-grünen Achensee und schließlich Kreuzfahrt-Feeling mit Bade-Abschluss: Die Überschreitung von Achenkirch über Seekar- und Seebergspitze nach Pertisau mit Rückfahrt per Boot ist ein absolutes Highlight des Bergsommers in Tirol!

Die Tour auf die Seekarspitze findet ihr beschrieben im Rother Wanderführer Achensee und Brandenberger Tal. Darin gibt es außerdem eine tolle Auswahl an gemütlichen Seeuferwanderungen und aussichtsreichen Gipfeltouren rund um den Achensee.

Schleierwasserfall und Ackerlhütte (1.456 m) – Wilde Felsszenerien

Wer den Gegensatz von schroffen Felsen und grünen Wiesen liebt, der wird sogar im Wilden Kaiser fündig. Eine gemütliche Tour mit tollem Wasserfall, spannenden Felswänden und einer urigen Hütte ist die Wanderung über den Schleierwasserfall zur Ackerlhütte. Hier findet ihr die komplette Tourenbeschreibung mit allen Infos.

Schleierfall © Foto: Sepp & Marc Brandl
Schleierfall © Foto: Sepp & Marc Brandl

Auszeit! Einmal zu Fuß über den Alpenhauptkamm wandern, mehrere Tage durch die Alpen von Hütte zu Hütte, Etappe für Etappe, weit weg von Alltagssorgen und dem Trubel im Tal nur sich selbst und die Natur erfahren – das ist ein einmaliges Erlebnis! Auf einer Alpenüberquerung kann man wunderbar die Einfachheit genießen, das Gehen, und natürlich auch das Ankommen auf gemütlichen Hütten, mit netten Begegnungen und oftmals überwältigenden Sonnenauf- und -untergängen so hoch oben. 

Doch welche Route soll man wählen?

Wieviele Tage sich Zeit nehmen? Da gibt es beliebte Klassiker über den Alpenhauptkamm wie den Fernwanderweg E5 von Oberstdorf nach Meran, aber es bieten sich auch andere Routen an. Einige unserer Autoren haben sich auf die Suche nach ebenso spannenden wie auch einsameren Alternativen gemacht, auf denen man in gut eingeteilten Etappen die Alpen überqueren kann. Je nach Dauer, Höhenmetern und Schwierigkeit kann man so die für die eigene Kondition und gewünschte Anzahl Tage die passende Route über die Alpen wählen. 

Der Klassiker: E5 Oberstdorf – Meran (Konstanz – Verona)

Der Fernwanderweg E5 ist wohl die bekannteste und beliebteste Alpenüberquerung. In 31 Etappen von Hütte zu Hütte geht es von Konstanz am Bodesee über den imposanten Alpenhauptkamm bis ins italienische Verona. Die meisten beschränken sich allerdings auf die Variante von Oberstdorf bis Meran: In nur sechs Etappen wandert man hier durch die Alpen:

Vom lieblichen grünen Allgäu über hohe Pässe mit eindrucksvollen Gletscherblicken und glasklaren Bergseen bis ins genussreiche Südtirol. In Meran erwartet einen nach den vielen Höhenmetern mediterranes Klima und italienisches Urlaubsflair – der perfekte Abschluss einer beeindruckenden Bergwoche und das perfekte Gegenstück zu Oberstorf.

Direkt zum Wanderführer “Alpenüberquerung E5”

Südtirol #2: Meraner Höhenweg

Zwar nicht komplett die Alpen überquerend, aber ebenso eindrucksvoll am Alpenhauptkamm entlang führt der Meraner Höhenweg in 5 bis 6 Tagen einmal rund um die bzw. durch die Texelgruppe hoch über Meran. Aus dem südlich-warmen Tal bei Rabland, Partschins, mit seinen sonnigen Weinhängen, geht es auf den ersten Etappen etliche Höhenmeter hinauf in Hochgebirgsregionen rund um die Stettiner Hütte am Eisjöchl, mit 2.900 Metern dem höchsten Punkt der Runde (am Übergang ins benachbarte Schnalstal).

Auf der Route bieten sich immer wieder malerische Bergbauernhöfe für eine genüssliche Einkehr, übernachtet wird mal auf Hütten, auf Almen und in Pensionen. Der Rother Wanderführer beschreibt die klassischen Etappen ebenso wie mögliche Unterteilungen und Varianten sowie zahlreiche Gipfelabstecher.

Direkt zum Wanderführer

Kurz und knackig: Alpenüberquerung von Berchtesgaden nach Lienz

Während viele Transalp-Klassiker oft schon überlaufen sind, haben unsere Autoren eine neue Route über die Alpen auskundschaftet abseits der Massen, die alle Wünsche an eine Alpenüberquerung erfüllt: Landschaftserlebnis, nette Hütten, überschaubarer Aufwand. Im Rother Wanderführer »Alpenüberquerung Berchtesgaden – Lienz« präsentieren sie ihre »Entdeckung«.

Auf den Etappen vom Königssee am Fuß des Watzmanns durch das Steinerne Meer in den Berchtesgadener Alpen, über die Salzburger Schieferberge, die Hohen Tauern mit dem Großglockner als Highlight und die stille Schobergruppe bis in die »Sonnenstadt« Lienz mit ihrem südlichen Flair zeigen die Ostalpen ihre schönsten Seiten.

Die Hauptroute über den Alpenhauptkamm ist gut in neun bis zehn Tagen zu schaffen; für ambitionierte Bergsteiger gibt es Tipps für anspruchsvollere Varianten, mehr Höhenmetern und Gipfelbesteigungen. Und falls das Wetter mal nicht mitspielt: Auch alternative Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten werden beschrieben.

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Alpenüberquerung bequem: Tegernsee – Sterzing

Eine leichte Alpenüberquerung für Genusswanderer: Die Route»Tegernsee – Sterzing« ist eine ideale Alpenüberquerung für all jene, die schon immer davon geträumt haben, sich aber bisher nicht getraut haben, zu Fuß über die Alpen zu gehen. In nur neun leichten bis mittelschweren Etappen geht es von Gmund am Tegernsee über den Alpenhauptkamm nach Österreich und Italien.

Dabei geht es jeden Tag durch neue Bergwelten der Alpen: das liebliche Alpenvorland rund um den Tegernsee, die faszinierende Welt der Tuxer und Zillertaler Alpen und am Ende das fast mediterran anmutende Südtiroler Städtchen Sterzing. Alpine Erfahrungen sind bei den Etappen nicht zwingend notwendig – auf guten Wegen und Steigen geht es in moderate Höhen. Übernachtet wird meist in Pensionen im Tal. Wer ganz unbeschwert wandern und genießen möchte, bucht eine Pauschale mit Gepäcktransport.

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Genuss pur in Kärnten – Slowenien – Italien: Der AlpeAdriaTrail

Der AlpeAdriaTrail ist weit mehr als ein Weitwanderweg durch die Alpen: Er ist eine genussvolle und erlebnisreiche Entdeckungsreise durch die Regionen Kärnten, Slowenien und Friaul-Julisch Venezien und zugleich ein kulturelles und kulinarisches Erlebnis.

Am Fuß des Großglockners beginnt der rund 650 Kilometer lange Weg mit Blicken auf die Gletscherberge der Hohen Tauern. Weiter verläuft der AlpeAdriaTrail gemütlich durch die Kärntner Berg- und Seenwelt, durchstreift Slowenien mit der sagenhaft türkiesblauen Soca und dem Triglav-Nationalpark, und führt schließlich über die Weinberge Friauls an die Adria bei Triest. Der Rother Wanderführer »AlpeAdriaTrail« stellt alle 41 Etappen mit seinen über 20.000 Höhenmetern, allen Infos, Tipps zu Kulinarik und Sehenswürdigkeiten vor.

Direkt zum Wanderführer

Tourenplanung leicht gemacht: Alpenüberquerungen und Fernwanderwege mit den Rother Wanderführern

Welche Route für die Alpenüberquerung will man wählen? Wieviele Tage, wieviele Etappen und welche Schwierigkeit kann man sich zutrauen? Wo übernachtet man bei der Alpenüberquerung? Was und wie packt man seinen Rucksack? Die Rother Wanderführer eignen sich perfekt zum Planen und für unterwegs. Aktuell, kompakt und zuverlässig geben sie alle wichtigen Informationen.

Detaillierte Wegbeschreibungen, Kartenausschnitte mit eingezeichnetem Routenverlauf, aussagekräftige Höhenprofile mit Wegpunkten, Höhenmetern und Zeitangaben sowie klare Beschreibung der Anforderungen machen die kleinen roten Büchlein zum perfekten Begleiter auf eurer Alpenüberquerung. Für die Planung und Durchführung gibt es zu jeder Etappe alle notwendigen Informationen zu Unterkunft, Einkehr und Anschlüssen an den ÖPNV. Zum Planen und Loslaufen – GPS-Download inklusive!

Weitere Anregungen für eure Alpenüberquerung gesucht?

Auf Outside Stories findet ihr nützliche Informationen zu eure Alpenüberquerung, ob schnell oder langsam. Noch mehr Routen mit unzähligen Etappen über die Alpen gibt es auf rother.de.

Die Bergsee-Badesaison ist eröffnet!

Nach einem schweißtreibenden Aufstieg in einem kalten Bergsee abkühlen – was ein Lebensgefühl! Und erst die Stille und Ruhe ringsum… Die Gipfel spiegeln sich im glasklaren Wasser, weißes Wollgras wippt im Wind am Ufer, man sitzt auf einem sonnengewärmten Stein und lässt das Leben Leben sein. Nach dem Sprung ins kalte Nass schmeckt das Picknick besonders gut – und so erfrischt und gestärkt ist der Abstieg ein Kinderspiel. 

In den Alpen gibt es unendlich viele schöne Bergseen – dabei müssen es nicht immer überlaufene Ziele wie Walchensee, Eibsee oder Königssee sein. Wir haben euch hier ein paar ganz besondere Perlen unter den Bergseen zusammengestellt.

Allgäu: Wanderung zum Engeratsgundsee

Es muss nicht immer der Schrecksee sein! Auf dieser herrlichen Tour im Hintersteiner Tal nähern wir uns den Hausbergen Oberstdorfs, dem Nebelhorn und dem Großen Daumen, von der stillen, der Seilbahn abgewandten Rückseite. Auf dem Weg lädt die wunderschön von Almwiesen und uralten Ahörnern umgebene Schwarzenberghütte zur Einkehr ein. Weiter führt die Runde dann zu einem der malerischsten Bergseen des Allgäus, dem Engeratsgundsee auf 1876 Meter Höhe, inmitten einer hochalpinen Traumlandschaft mit weiten Ausblicken über die Allgäuer Alpen.

Alle Daten zur Tour zum Download: https://rother.de/pdf/3763331697_tour.pdf

Mutterbergersee – smaragdgrünes Kleinod im Tiroler Hochgebirge

Abseits vom Skigebiet des Stubaier Gletschers findet man hier Ruhe und Stille in beeindruckender Berglandschaft. Zwar startet die Wanderung im hintersten Stubaital bei den Seilbahnen, wo auch der Skizirkus beginnt, doch steigen wir abseits davon im Wald und später wunderschöner Hochgebirgslandschaft zu diesem glasklaren Bergsee auf. Über dem Mutterbergersee (2485 Meter über dem Meeresspiegel) thronen vergletscherte Gipfel wie Ruderhofspitze und Daunkopf, gegenüber schweift der Blick zu den bekannten Stubaier Gipfeln wie Großer Trögler, Wilder Freiger, Wilder Pfaff und Zuckerhütl. Wer nicht genug von dieser Natur bekommen kann, der geht die ersten Etappen des Stubaier Höhenwegs von Hütte zu Hütte – und kommt so ebenfalls am Ufer des Mutterbergersees vorbei.

Alle Daten zur Tour zum Download: Mutterberger See

Torsee: 3-Gipfel-Wanderung über Hinterglemm im Pinzgau

Die Region rund um Saalbach-Hinterglemm und Zell am See ist eine der bedeutendsten Wintersportregionen Österreichs und der Alpen, doch im Sommer ist es dort wesentlich ruhiger und Natur-Genießer ebenso wie Familien können hier viele herrliche Ziele entdecken. Die hier vorgestellte, knapp sechs Stunden lange Wanderung im Quellrevier der Saalach, im hintersten Glemmtal, führt über einen imposanten grünen Kammzug mit drei Zweitausendern – und vorbei am Ufer vom Torsee auf 2000 Meter Höhe, einem wunderschönen Bergsee.

Alle Daten zur Tour zum Download: https://rother.de/pdf/3763342125_tour.pdf

Im Tal der Wasserfälle zum Lungauer Klaffersee

Gleich zwei Bergseen werden auf dieser 8,5 h langen Tour in den Schladminger Tauern, die an malerischen Seen sowieso nicht arm sind, passiert. Der Lungauer und der Steirische Klafferkessel zählen zu den schönsten Teilen der Schladminger Tauern. Der Aufstieg zum Zwerfenbergsee (2024 m) führt erst durch Wälder, später durch eine grandiose Felskulisse zwischen Hochgolling und dem imposanten Waldhorn. Dazu kommen viele Wasserfälle, die in oft mächtigen Kaskaden zu Tal stürzen. 

Alle Daten zur Tour zum Download: https://rother.de/pdf/3763343415_tour.pdf

Foto-Spot Grüner See: „schönster Platz Österreichs“

985.000 Zuschauer des ORF müssen es ja wissen: 2014 wählten sie den Grünen See bei Tragöß, in der Hochschwabgruppe, zum „schönsten Platz Österreichs“. Mit einer Meereshöhe von 768 Meter über Null ist er der niedrigste der hier vorgestellten Bergseen. Im türkisgrünen Bergsee spiegeln sich der Wald am Seeufer und die Wände der umliegenden Berge in immer anderen Farben, denn der See verändert Wasserstand und Farbe je nach Jahreszeit und Wasserstand. 

Doch auch die anderen Bergseen in der Nähe sind eine Wanderung wert, denn sie sind nicht minder schön. Sie haben jeweils einen andern, eigenen Charakter. Und wem die alle zum Plantschen zu kalt sind, der findet im nahegelegenen Zenz-See einen Badesee.

Alle Daten zur Tour zum Download: Tragößer Seentrilogie

Hoch gelegener Bergsee auf der Südseite des Timmelsjochs: Der Timmler Schwarzsee

Wer übers Timmelsjoch nach Meran in Südtirol unterwegs ist, sollte erstmal links anhalten und über die Timmelsalm am rauschenden Bach entlang, durch eine grüne Hochmoorlandschaft und Almrausch-Paradies zum Timmler Schwarzsee (2514 m) wandern. Hier oben begrüßen einen in atemberaubender Bergkulisse die Murmeltiere und der Blick gegenüber auf den vergletscherten Hochfirst ist einmalig. Auch als Abstecher bei der E5-Variante unbedingt empfehlenswert!

Alle Daten zur Tour zum Download: Timmler Schwarzsee

Südtirol: Sieben-Seen-Weg im Ridnauntal – einsame Perlen, Almen und Gletscher 

Unweit von Sterzing, in Maiern am Ende des Ridnauntals, können wir uns auf dieser langen Runde so richtig von einer zauberhaften, glazial geformten Urlandschaft inspirieren lassen. Gletscher und wilde Wasser haben seit den Eiszeiten das Gelände hier heraus modelliert und sind noch heute tragende Elemente im Landschaftsbild. 

Auf der Sieben-Seen-Runde stehen – neben stiebenden, rauschenden oder gurgelnden Wildbächen – die stillen Bergseen im Fokus, die zum Abkühlen einladen. Tolle Rastplätze finden wir auf den Terrassen der Oberen Senner Egete, ein See malerischer als der andere, dazu Wollgrasböden am Ufer, rundgeschliffene Buckel und schroffe Felsflanken nebenan. Über die Moarerbergalm mit gemütlicher Einkehr und das einst vom Bergbau geprägte spannende Lazzacher Tal schließt sich die Runde zu einer der reizvollsten Touren in der Region rund um Sterzing. Interessierte können auch noch den alten Stollen zum Schneebergwerk besichtigen.

Alle Daten zur Tour zum Download: https://rother.de/pdf/3763332073_tour.pdf

Wochenendtour mit Hüttenübernachtung im Piemont: Zu den 13 Seen 

Nicht ein See, nicht zwei Seen, sondern gleich 13 Bergseen gibt es auf dieser Tour. Idyllisch liegt das Rifugio Lago Verde am gleichnamigen Gebirgssee (2529 m) unter dem Grenzkamm zum französischen Queyras und verwöhnt mit Blicken bis zu den Walliser Alpen. Je weiter wir auf dem geschichtsträchtigen Höhenweg durch lichte Bergwälder zum Seenplateau der Conca dei Tredici Laghi aufsteigen, desto grandioser wird das Panorama. Teils wandelt man auf kunstvoll angelegten Militärwegen, teils auf den historischen Spuren der Waldenser, die 1689 aus dem Schweizer Exil in ihre Heimat Val Pellice zurückkehrten. Einkehr und Übernachtung in der italienischen Hütte ist wie immer ein Genuss – und wem die Tour zu lang ist, kann von der Bergstation des Sessellifts hinunterfahren.

Alle Daten zur Tour zum Download: https://rother.de/pdf/3763343601_tour.pdf

Berner Oberland: Morgenberghorn – Aussichtskanzel über dem Thunersee

Wie wäre es mit einer Sonnaufgangstour auf einen Gipfel mit Seeblick? Oder lieber zum Sonnenuntergang? Während Fußfaule mit der Zahnradbahn auf den Niesen fahren, wandern wir zu Fuß auf das Morgenberghorn, 2.248 Meter hoch über dem Thunersee, wo wir uns nicht nur die Aussicht wahrhaft verdient haben, sondern es auch wesentlich ruhiger zugeht. Drei Grate ziehen vom Gipfel des Morgenberghorns herab, zwei davon sind auf Wanderwegen begehbar, welche eine schöne Überschreitung des großartigen Panoramaberges ermöglichen.

Alle Daten zur Tour zum Download: https://rother.de/pdf/3763340122_tour.pdf

Einfache Wanderung durchs malerische Rosegtal zu einem Gletschersee im Oberengadin

Bei Pontresina, unweit des berühmten Biancograts des Piz Bernina gibt es auch leichte Wanderungen in beeindruckender Landschaft. Am Ufer des Rosegbaches entlang geht es gemütlich zum Hotel Roseg – oder man nimmt die Pferdekutsche als „Abkürzung“. Weiter geht es auf einem Wanderweg bis zum Lej da Vadret, dem »Gletschersee«

Wer noch nicht genug hat, der steigt  – etwas anstrengender nun – weiter zur Chamanna da Tschierva (Tschierv = Hirsch) oder etwas länger gar zur Chamanna Coaz (benannt nach dem Erstbesteiger des Piz Bernina). Auf der Chamanna da Tschierva treffen wir auf viele Bergsteiger, die den berühmten Biancograt und die Überschreitung zum Piz Bernina im Visier haben.

Alle Daten zur Tour zum Download: https://rother.de/pdf/3763340424_tour.pdf

Noch mehr Inspiration gesucht? Auf rother.de findest du über 700 weitere Wanderziele!

Ob für einen entspannten Urlaub oder längeren Tagesausflug – auch in Deutschland gibt es sie: Ruhige Wandergebiete, stille Ziele in der Natur abseits vom Trubel, in denen sich traumhafte Wanderungen und Genusstouren unternehmen lassen. Während in den Alpen der letzte Schnee schmilzt, kann man hier schon im Mai und zu Pfingsten wunderschöne Streifzüge unternehmen.

Unsere Autoren, die ihre jeweilige Gegend bestens kennen, haben für euch die jeweils schönsten Touren zusammengestellt, so dass ihr nur noch den Rucksack schnüren und loswandern müsst. Und für die ganz Lesefaulen: einfach die GPS-Tracks der Touren in den ruhigen Wandergebieten in Deutschland runterladen und nachlaufen.

Rhön – im Land der weiten Fernen … und der Schafe

Ruhige Wandergebiete in Deutschland: Rhön
Ruhige Wandergebiete in Deutschland: Rhön © Daniela Knor und Torsten Bieder, Rother Wanderführer »Rhön«

Ob von Großstädten wie Frankfurt, Fulda oder der näheren Umgebung: Die Rhön ist ideal für Wandertouren und eines der schönsten Wandergebiete Deutschlands. Bergkuppen mit weiten Ausblicken, ruhige Wälder, naturbelassene Flüsse und blühende Wiesen – hier im Dreiländereck von Hessen, Thüringen und Bayern und entlang des »Grünen Bands«, der einstigen innerdeutschen Grenze, laden Naturparadiese mit etlichen Kilometern an Wanderwegen zum Entdecken ein. Dabei gibt es so manche Überraschung: Schon einmal versteinerte Saurierfährten gesehen? Selbst exotisch anmutende Orchideen kann man hier finden. Und in malerischen Fachwerkdörfern lässt es sich wunderbar einkehren, dabei geht es überall ruhig und gemütlich zu.

  • Bachlauf © Daniela Knor und Torsten Bieder, Rother Wanderführer »Rhön«
    Bachlauf © Daniela Knor und Torsten Bieder, Rother Wanderführer »Rhön«
  • Typisches Fachwerk © Daniela Knor und Torsten Bieder, Rother Wanderführer »Rhön«
    Typisches Fachwerk © Daniela Knor und Torsten Bieder, Rother Wanderführer »Rhön«
  • Rhön-Idylle © Daniela Knor und Torsten Bieder, Rother Wanderführer »Rhön«
    Rhön-Idylle © Daniela Knor und Torsten Bieder, Rother Wanderführer »Rhön«
  • Holzwege © Daniela Knor und Torsten Bieder, Rother Wanderführer »Rhön«
    Holzwege © Daniela Knor und Torsten Bieder, Rother Wanderführer »Rhön«
  • Echter Fels © Daniela Knor und Torsten Bieder, Rother Wanderführer »Rhön«
    Echter Fels © Daniela Knor und Torsten Bieder, Rother Wanderführer »Rhön«
  • Gipfelkreuz © Daniela Knor und Torsten Bieder, Rother Wanderführer »Rhön«
    Gipfelkreuz © Daniela Knor und Torsten Bieder, Rother Wanderführer »Rhön«

Die schönsten Wanderungen haben unsere beiden Autoren Daniela Knor und Torsten Bieder für euch zusammengestellt. Gemeinsam haben die beiden Torstens Heimat beim Wandern für sich wiederentdeckt, und daraus ist der aktuelle Rother Wanderführer entstanden. So könnt auch ihr dieses ruhige Wandergebiet für euch entdecken und – zum Beispiel auf der Tour 32 im Dreiländereck zum Schwarzen Moor – auch die knuffigen Rhönschafe vom Spiegelshof kennenlernen. Daniela und Torsten stellen sie euch auf ihrem Blog sehnsuchtrhoen vor.

Röhnschafe
Rhönschafe © Daniela Knor und Torsten Bieder, Rother Wanderführer »Rhön«


Im Rother Wanderführer »Rhön« stellen die beiden Autoren 60 Wanderungen detailliert und mit allen Infos vor. Dazu gibt es viele Tipps zu Sehenswürdigkeiten. Kartenausschnitte sowie aussagekräftige Höhenprofile machen alle Touren leicht und sicher nachvollziehbar. GPS-Tracks stehen zum Download bereit.


Hallertau – viel mehr als Hopfen und Spargel!

Hallertau
Ruhige Wandergebiete in Deutschland: Hallertau © Joachim Burghardt, Rother Wanderbuch »Hallertau«

Dass die Hallertau das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt ist, weiß zumindest in Bayern jedes Kind, und auch der Spargel aus Schrobenhausen ist weit über die Grenzen des Landes berühmt. Die Hallertau als Wandergebiet ist dagegen noch weitgehend unbekannt – zu Unrecht, wie unser Autor Martin Burghardt im neuen Rother Wanderführer Hallertau anschaulich beweist!

  • Hopfenfelder © Joachim Burghardt
    Hopfenfelder © Joachim Burghardt
  • Abschalten © Joachim Burghardt
    Abschalten © Joachim Burghardt
  • Kleine Kapelle © Joachim Burghardt
    Kleine Kapelle © Joachim Burghardt
  • Biergarten © Joachim Burghardt
    Biergarten © Joachim Burghardt
  • Ruhiges Wandergebiet © Joachim Burghardt
    Ruhiges Wandergebiet © Joachim Burghardt
  • Perfekt für Familien © Martin Burghardt
    Perfekt für Familien © Martin Burghardt

Zwischen endlosen Hopfenfeldern dahinzuschlendern – ab Mai, wenn sich die frischen hellen Triebe nach oben recken, bis in den August, wenn die dunkelgrünen Kletterpflanzen in voller Größe und Pracht dastehen – das muss man einmal erleben. Wanderungen auf den Lehrpfaden oder auch das Hopfenmuseum in Wolnzach vermitteln Interessantes rund ums Thema Hopfen, und das Endprodukt Bier lässt sich in zahlreichen gemütlichen Gasthäusern und Biergärten verkosten.

Herrlich wandern kann man aber nicht nur in den weiten Feldern. Die Landschaft bietet auch erfrischende Waldspaziergänge oder tolle Aussichtsplätzen mit Fernblick bis in die Alpen. Und jeder Ausflug lässt sich auch mit nettem Sightseeing verbinden: Malerische Dörfer, imposante Kirchen und Klöster und die mittelalterlichen Städte Landshut und Ingolstadt laden zum Schlendern ein. Fazit: Die Hallertau ist ein wunderschönes, ruhiges Wandergebiet in Deutschland, das zu entdecken sich lohnt.

Hopfen
Hopfen © Daniel Burghardt, Rother Wanderführer »Hallertau«

Für den Rother Wanderführer »Halltertau« hat der Autor aus der VIelfalt der möglichen Wege in der Region die schönsten und abwechslungsreichsten Touren ausgesucht und zusammengestellt. Viele Infos und Tipps machen den Wanderführer zum perfekten Ausflugsplaner. Mit GPS-Tracks zum Download.


Weserbergland – Wandern im Reich von Sagen und Legenden

Ruhige Wandergebiete in Deutschland: Weserbergland
Ruhige Wandergebiete in Deutschland: Weserbergland © Mark Zahel, Rother Wanderführer »Weserbergland«

In der Region zwischen Hann. Münden, Hildesheim, Göttingen und Paderborn erstrecken sich wunderschöne aussichtsreiche Höhenzüge und Wälder, in denen man viel Erholung in der Natur finden kann. Mit hübschen Städtchen wie Hameln und zahlreichen Burgen und Landsitzen lassen sich hier abwechslungsreiche Ausflüge unternehmen. Perfekt für einen Wanderurlaub.

  • Moorweg im Weserbergland © Mark Zahel
    Moorweg im Weserbergland © Mark Zahel
  • Schloss © Mark Zahel
    Schloss © Mark Zahel
  • Natur pur © Mark Zahel
    Natur pur © Mark Zahel

Verwunschene Pfade führen durch die tiefen Wälder des Solling, oder man wandert genüsslich durch den Naturpark Weserbergland und den Naturpark Münden. Für Weitblicke lohnt sich unbedingt eine Wanderung auf die schmalen Klippenzüge von Ith und Wesergebirge mit wahrhaft spektakulären Aussichten. Auch kulturell hat die Region einiges zu bieten, und die im Rother Wanderführer ausgesuchten Wanderungen machen auch immer wieder Station an naturkundlichen oder kulturellen Sehenswürdigkeiten wie dem Wasserschloss Hämelschenburg, der Burgruine Pollat oder der Schillat-Höhle.

Kastanienblüte
Kastanienblüte © Mark Zahel, Rother Wanderführer »Weserbergland«

Autor Mark Zahel stellt im Rother Wanderführer »Weserbergland« 67 spannende Touren vor. Da gehen die Ideen nicht aus! Über 1000 Kilometer kann man sich so erwandern. Und für eine richtige Auszeit in der Natur ist hier auch erstmalig der komplette »Weserbergland-Weg« in 13 Tagesetappen ausführlich vorgestellt.


Bergisches Land – Naturpark zwischen Rhein und Sauerland

Ruhige Wandergebiete in Deutschland: Bergisches Land © Sabine Keller und Benno F. Zimmermann, Rother Wanderführer »Bergisches Land«

Raus aus der Stadt, rein in die Natur! Köln, Bonn und das Ruhrgebiet verbindet man gemeinhin nicht mit Naturgenuss, umso mehr überrascht einen – ganz in der Nähe – die landschaftliche Schönheit des größten Naturparks Nordrhein-Westfalens, einem zwar nicht mehr gänzlich unentdeckten aber immer noch sehr ruhigen Wandergebiet!

  • Rochuskapelle im Frühjahr © Sabine Keller und Benno F. Zimmermann
    Rochuskapelle im Frühjahr © Sabine Keller und Benno F. Zimmermann
  • Burgruine Eibach © Sabine Keller und Benno F. Zimmermann
    Burgruine Eibach © Sabine Keller und Benno F. Zimmermann
  • Ginsterblüte © Sabine Keller und Benno F. Zimmermann
    Ginsterblüte © Sabine Keller und Benno F. Zimmermann

Im Bergischen Land ist das Wasser das bestimmende Element. Unzählige Bäche und Flüsse haben seine Hügel und Täler geformt. Ein typisch bergischer Wanderweg wie der Natursteig Sieg verläuft in stetem Auf und Ab über aussichtsreiche Höhen, durch idyllische Bachtäler und hübsche Dörfer aus Fachwerk und Schiefer. Die Wanderwege sind gut erschlossen und erstaunlich ruhig. Die frühe Industriekultur hat im ganzen Gebiet sehenswerte Spuren hinterlassen und bietet zusätzliche Attraktionen wie alte Steinbrüche, Wassermühlen und wassergetriebene Schmiedehämmer.

An der Sieg © Sabine Keller und Benno F. Zimmermann, Rother Wanderführer »Bergisches Land«

Der Rother Wanderführer »Bergisches Land« lädt alle Kölner dazu ein, den herrlichen Naturpark direkt vor den Toren ihrer Stadt zu entdecken. Auch den Bonnern sei ans Herz gelegt, sich über das nördliche Ufer der Sieg hinaus zu wagen. Nicht zuletzt der Rat an die Bewohner des Ruhrgebiets: Gehen Sie öfter einmal “über die Wupper”, um auch die weiter südlich gelegenen Schönheiten des Bergischen Landes zu genießen! 50 Touren, mit GPS-Tracks.

Noch mehr ruhige Wandergebiete in Deutschland gesucht? Dann schaut auf rother.de, da findet ihr über 700 weitere Wanderdestinationen. Bei jedem Buch gibt es auch direkt je eine Beispieltour aus der Region zum Download.

Wir wünschen euch eine traumhafte Wandersaison!

Foto (c) Mark Zahel, aus dem Rother Wanderbuch »Alm- und Hüttenwanderungen Tirol Unterland«

Wo es jetzt am schönsten ist!

Überall sprießt es in frischem Grün, Bäume und Sträucher blühen und die ersten Blumen spitzen hervor. Sich jetzt von der Lebensfreude der Natur anstecken zu lassen ist eine Wonne! Also nichts wie los, neue Wanderziele zu entdecken!

Dafür müssen es nicht immer die ganz hohen Berge sein. In Mittelgebirgen, im Alpenvorland und an Seen und Flüssen lassen sich in der Heimat wunderbare Naturparadiese entdecken. Wir haben ein paar schöne Vorschläge für euren nächsten Wanderausflug oder -urlaub zusammengestellt. Hier ist es jetzt im Frühling besonders schön (… und vielleicht ja auch was für die Ostereiersuche 😉).

Stille Natur im Lungau

(c) Herwig Mayer, Rother Wanderführer »Lungau. Radstädter und Schladminger Tauern«

Unberührte Berglandschaften, klare Seen und zahllose Gipfel, von denen sich ein unvergleichliches Panorama genießen lässt – ganz im Süden des Bundeslandes Salzburg, eingebettet zwischen den Ausläufern der Hohen und der Niederen Tauern, hat sich der Lungau Einsamkeit und Ruhe bewahrt. Gemütliche Tagestouren führen durch Lärchenwälder oder über blumenübersäte Almwiesen. Alpine Herausforderungen finden sich an der Grenze zum Nationalpark Hohe Tauern. Dazu kommen das heute noch allerorts gelebte Brauchtum sowie viele kulturhistorische Kostbarkeiten.

ISBN 978-3-7633-4341-6
14,90 € [D] / 15,40 € [A]

Der Rother Wanderführer »Lungau« stellt 50 Touren – von leicht bis anspruchsvoll, von kurz bis ausgedehnt – in diesem Wanderparadies vor.

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Frühlingserwachen in der Wachau

(c) F. / R. Hauleitner, Rother Wanderführer »Wachau«

Mit ihrem südlichen, fast toskanischen Flair, ihren Weinterrassen und Marillengärten, den Burgen und Klöstern und dem immer gegenwärtigen »Silberband der Donau« ist die Wachau eine bezaubernde Wanderlandschaft. Nicht umsonst gehört sie zum Weltkulturerbe der UNESCO. Abwechslungsreiche Wege mit großartigen Aussichten führen zu malerischen Städten wie Dürnstein oder Kulturdenkmalen wie Stift Göttweig.

Der Rother Wanderführer »Wachau« stellt 62 abwechslungsreiche Touren und Spaziergänge in dieser wunderschönen Region im Herzen Niederösterreichs vor. Mit vielen Tipps zu Einkehrmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten und Ausflügen.

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ISBN 978-3-7633-4050-7
14,90 € [D] / 15,40 € [A]


>> Tourentipps:

Naturparadies im Waldviertel und Aussichtsgipfel in den Nockbergen

Abseits der bekannten Urlaubsregionen gibt es in Österreich viele stille Ecken mit wunderbaren Wandermöglichkeiten zu entdecken. So gelten die sanften Nockberge fast noch als Geheimtipp für Genießer und Entdecker. Mit ihren runden »Nocken«, blühenden Almböden, duftende Zirbenwäldern und plätschernden Bergbächen bilden sie eine einzigartige Landschaft. Auch im Waldviertel findet man viel ursprüngliche Natur – ideal für Wanderungen, Kanu- und Radtouren.

Über steile Wege auf den Mirnock:
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An der Thaya durch den Nationalpark bei Hardegg:
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Vorfreude auf den Almsommer

(c) Mark Zahel, aus dem Rother Wanderbuch »Alm- und Hüttenwanderungen Tirol Unterland«

Bevor das Weidevieh auf die Almen kommt, ist es jetzt besonders schön. Die Almwiesen blühen noch unberührt und die hohen Gipfel dahinter sind noch verschneit – dieser Kontrast ist immer wieder ein wunderschöner Anblick! Wie herrlich, wenn man nach einem Aufstieg aus dem Tal vor der sonnenverwöhnten Almhütte die Augen über die Bergwelt schweifen lassen kann. Und wenn dann erst die Almsaison beginnt und man auch noch mit einer hausgemachten Jause verwöhnt wird, ist das Wanderglück perfekt. Im Tiroler Unterland gibt es viele wunderbar gelegene Almen und Hütten als tolle Tourenziele – ob vorerst noch ohne Einkehr oder bald wieder mit bester Tiroler Hausmannskost.

ISBN 978-3-7633-4274-8
16,90 € [D] / 17,40 € [A]

Das Rother Wanderbuch »Alm- und Hüttenwanderungen Tirol Unterland« stellt 71 Touren zwischen Innsbruck und Kitzbühel vor. Das Gebiet umfasst das Karwendel, den Rofan, die Tuxer und Zillertaler Alpen, das Kaisergebirge und die Kitzbüheler Alpen. Von leichten Familien-Wanderungen bis zu Touren für sportliche Bergsteiger, inklusive Gipfelabstechern ist alles dabei. Mit detaillierten Infos zu den Hütten und ihrer kulinarischen Spezialitäten.

Weitere 72 Touren im direkt angrenzenden Gebiet stellt der Band »Alm- und Hüttenwanderungen Tirol Oberland« vor.

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Frühling in der Stadt


>> Tourentipp Wien:

Vom Heurigenort Sievering zum höchsten Berg Wiens

Bereits im 19. Jahrhundert waren der Ausflug mit dem Stellwagen nach Sievering und die anschließende Wanderung eine beliebte »Landpartie«. Später fuhr man mit der Straßenbahn, heute geht es mit dem städtischen Bus durch die engen Straßen des Heurigenorts. Auf dem Stadtwanderweg 2 erreicht man bald den Wienerwald und über schöne Lichtungen schließlich den höchsten Berg Wiens, den Hermannskogel.

(c) Fritz Peterka, Rother Wanderführer »Wien – Wienerwald«

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Top Frühlingsziele in Deutschland findet ihr hier >

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Wir wünschen euch einen wunderschönen Wanderfrühling!