Die Bergsee-Badesaison ist eröffnet!

Nach einem schweißtreibenden Aufstieg in einem kalten Bergsee abkühlen – was ein Lebensgefühl! Und erst die Stille und Ruhe ringsum… Die Gipfel spiegeln sich im glasklaren Wasser, weißes Wollgras wippt im Wind am Ufer, man sitzt auf einem sonnengewärmten Stein und lässt das Leben Leben sein. Nach dem Sprung ins kalte Nass schmeckt das Picknick besonders gut – und so erfrischt und gestärkt ist der Abstieg ein Kinderspiel. 

In den Alpen gibt es unendlich viele schöne Bergseen – dabei müssen es nicht immer überlaufene Ziele wie Walchensee, Eibsee oder Königssee sein. Wir haben euch hier ein paar ganz besondere Perlen unter den Bergseen zusammengestellt.

Allgäu: Wanderung zum Engeratsgundsee

Es muss nicht immer der Schrecksee sein! Auf dieser herrlichen Tour im Hintersteiner Tal nähern wir uns den Hausbergen Oberstdorfs, dem Nebelhorn und dem Großen Daumen, von der stillen, der Seilbahn abgewandten Rückseite. Auf dem Weg lädt die wunderschön von Almwiesen und uralten Ahörnern umgebene Schwarzenberghütte zur Einkehr ein. Weiter führt die Runde dann zu einem der malerischsten Bergseen des Allgäus, dem Engeratsgundsee auf 1876 Meter Höhe, inmitten einer hochalpinen Traumlandschaft mit weiten Ausblicken über die Allgäuer Alpen.

Alle Daten zur Tour zum Download: https://rother.de/pdf/3763331697_tour.pdf

Mutterbergersee – smaragdgrünes Kleinod im Tiroler Hochgebirge

Abseits vom Skigebiet des Stubaier Gletschers findet man hier Ruhe und Stille in beeindruckender Berglandschaft. Zwar startet die Wanderung im hintersten Stubaital bei den Seilbahnen, wo auch der Skizirkus beginnt, doch steigen wir abseits davon im Wald und später wunderschöner Hochgebirgslandschaft zu diesem glasklaren Bergsee auf. Über dem Mutterbergersee (2485 Meter über dem Meeresspiegel) thronen vergletscherte Gipfel wie Ruderhofspitze und Daunkopf, gegenüber schweift der Blick zu den bekannten Stubaier Gipfeln wie Großer Trögler, Wilder Freiger, Wilder Pfaff und Zuckerhütl. Wer nicht genug von dieser Natur bekommen kann, der geht die ersten Etappen des Stubaier Höhenwegs von Hütte zu Hütte – und kommt so ebenfalls am Ufer des Mutterbergersees vorbei.

Alle Daten zur Tour zum Download: Mutterberger See

Torsee: 3-Gipfel-Wanderung über Hinterglemm im Pinzgau

Die Region rund um Saalbach-Hinterglemm und Zell am See ist eine der bedeutendsten Wintersportregionen Österreichs und der Alpen, doch im Sommer ist es dort wesentlich ruhiger und Natur-Genießer ebenso wie Familien können hier viele herrliche Ziele entdecken. Die hier vorgestellte, knapp sechs Stunden lange Wanderung im Quellrevier der Saalach, im hintersten Glemmtal, führt über einen imposanten grünen Kammzug mit drei Zweitausendern – und vorbei am Ufer vom Torsee auf 2000 Meter Höhe, einem wunderschönen Bergsee.

Alle Daten zur Tour zum Download: https://rother.de/pdf/3763342125_tour.pdf

Im Tal der Wasserfälle zum Lungauer Klaffersee

Gleich zwei Bergseen werden auf dieser 8,5 h langen Tour in den Schladminger Tauern, die an malerischen Seen sowieso nicht arm sind, passiert. Der Lungauer und der Steirische Klafferkessel zählen zu den schönsten Teilen der Schladminger Tauern. Der Aufstieg zum Zwerfenbergsee (2024 m) führt erst durch Wälder, später durch eine grandiose Felskulisse zwischen Hochgolling und dem imposanten Waldhorn. Dazu kommen viele Wasserfälle, die in oft mächtigen Kaskaden zu Tal stürzen. 

Alle Daten zur Tour zum Download: https://rother.de/pdf/3763343415_tour.pdf

Foto-Spot Grüner See: „schönster Platz Österreichs“

985.000 Zuschauer des ORF müssen es ja wissen: 2014 wählten sie den Grünen See bei Tragöß, in der Hochschwabgruppe, zum „schönsten Platz Österreichs“. Mit einer Meereshöhe von 768 Meter über Null ist er der niedrigste der hier vorgestellten Bergseen. Im türkisgrünen Bergsee spiegeln sich der Wald am Seeufer und die Wände der umliegenden Berge in immer anderen Farben, denn der See verändert Wasserstand und Farbe je nach Jahreszeit und Wasserstand. 

Doch auch die anderen Bergseen in der Nähe sind eine Wanderung wert, denn sie sind nicht minder schön. Sie haben jeweils einen andern, eigenen Charakter. Und wem die alle zum Plantschen zu kalt sind, der findet im nahegelegenen Zenz-See einen Badesee.

Alle Daten zur Tour zum Download: Tragößer Seentrilogie

Hoch gelegener Bergsee auf der Südseite des Timmelsjochs: Der Timmler Schwarzsee

Wer übers Timmelsjoch nach Meran in Südtirol unterwegs ist, sollte erstmal links anhalten und über die Timmelsalm am rauschenden Bach entlang, durch eine grüne Hochmoorlandschaft und Almrausch-Paradies zum Timmler Schwarzsee (2514 m) wandern. Hier oben begrüßen einen in atemberaubender Bergkulisse die Murmeltiere und der Blick gegenüber auf den vergletscherten Hochfirst ist einmalig. Auch als Abstecher bei der E5-Variante unbedingt empfehlenswert!

Alle Daten zur Tour zum Download: Timmler Schwarzsee

Südtirol: Sieben-Seen-Weg im Ridnauntal – einsame Perlen, Almen und Gletscher 

Unweit von Sterzing, in Maiern am Ende des Ridnauntals, können wir uns auf dieser langen Runde so richtig von einer zauberhaften, glazial geformten Urlandschaft inspirieren lassen. Gletscher und wilde Wasser haben seit den Eiszeiten das Gelände hier heraus modelliert und sind noch heute tragende Elemente im Landschaftsbild. 

Auf der Sieben-Seen-Runde stehen – neben stiebenden, rauschenden oder gurgelnden Wildbächen – die stillen Bergseen im Fokus, die zum Abkühlen einladen. Tolle Rastplätze finden wir auf den Terrassen der Oberen Senner Egete, ein See malerischer als der andere, dazu Wollgrasböden am Ufer, rundgeschliffene Buckel und schroffe Felsflanken nebenan. Über die Moarerbergalm mit gemütlicher Einkehr und das einst vom Bergbau geprägte spannende Lazzacher Tal schließt sich die Runde zu einer der reizvollsten Touren in der Region rund um Sterzing. Interessierte können auch noch den alten Stollen zum Schneebergwerk besichtigen.

Alle Daten zur Tour zum Download: https://rother.de/pdf/3763332073_tour.pdf

Wochenendtour mit Hüttenübernachtung im Piemont: Zu den 13 Seen 

Nicht ein See, nicht zwei Seen, sondern gleich 13 Bergseen gibt es auf dieser Tour. Idyllisch liegt das Rifugio Lago Verde am gleichnamigen Gebirgssee (2529 m) unter dem Grenzkamm zum französischen Queyras und verwöhnt mit Blicken bis zu den Walliser Alpen. Je weiter wir auf dem geschichtsträchtigen Höhenweg durch lichte Bergwälder zum Seenplateau der Conca dei Tredici Laghi aufsteigen, desto grandioser wird das Panorama. Teils wandelt man auf kunstvoll angelegten Militärwegen, teils auf den historischen Spuren der Waldenser, die 1689 aus dem Schweizer Exil in ihre Heimat Val Pellice zurückkehrten. Einkehr und Übernachtung in der italienischen Hütte ist wie immer ein Genuss – und wem die Tour zu lang ist, kann von der Bergstation des Sessellifts hinunterfahren.

Alle Daten zur Tour zum Download: https://rother.de/pdf/3763343601_tour.pdf

Berner Oberland: Morgenberghorn – Aussichtskanzel über dem Thunersee

Wie wäre es mit einer Sonnaufgangstour auf einen Gipfel mit Seeblick? Oder lieber zum Sonnenuntergang? Während Fußfaule mit der Zahnradbahn auf den Niesen fahren, wandern wir zu Fuß auf das Morgenberghorn, 2.248 Meter hoch über dem Thunersee, wo wir uns nicht nur die Aussicht wahrhaft verdient haben, sondern es auch wesentlich ruhiger zugeht. Drei Grate ziehen vom Gipfel des Morgenberghorns herab, zwei davon sind auf Wanderwegen begehbar, welche eine schöne Überschreitung des großartigen Panoramaberges ermöglichen.

Alle Daten zur Tour zum Download: https://rother.de/pdf/3763340122_tour.pdf

Einfache Wanderung durchs malerische Rosegtal zu einem Gletschersee im Oberengadin

Bei Pontresina, unweit des berühmten Biancograts des Piz Bernina gibt es auch leichte Wanderungen in beeindruckender Landschaft. Am Ufer des Rosegbaches entlang geht es gemütlich zum Hotel Roseg – oder man nimmt die Pferdekutsche als „Abkürzung“. Weiter geht es auf einem Wanderweg bis zum Lej da Vadret, dem »Gletschersee«

Wer noch nicht genug hat, der steigt  – etwas anstrengender nun – weiter zur Chamanna da Tschierva (Tschierv = Hirsch) oder etwas länger gar zur Chamanna Coaz (benannt nach dem Erstbesteiger des Piz Bernina). Auf der Chamanna da Tschierva treffen wir auf viele Bergsteiger, die den berühmten Biancograt und die Überschreitung zum Piz Bernina im Visier haben.

Alle Daten zur Tour zum Download: https://rother.de/pdf/3763340424_tour.pdf

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