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Juni 2016

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Gastbeitrag von Magda Lehnert zum Alpe Adria Trail.

Wie ein Trail Dein Leben verändert:

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#1 Du wirst reicher.

„I’m beginning to learn that this is the sweet simple things of life which are the real ones after all.”

Es gibt unterschiedliche Wege reich zu werden. Für die meisten Menschen bedeutet Reichtum materielle Werte anzuhäufen – sich durch den Kauf von verschiedensten Dingen zu befriedigen. Vielleicht hast Du es selbst schon mal erlebt, dass Dich ein neues Kleid oder ein neues Hemd an einem Tag voller Ärger aufgeheitert hat. Aber wann haben wir genug, um uns gänzlich befriedigt zu fühlen?

Schon in Vorbereitung auf den Trail haben wir auswählen müssen, was wir wirklich brauchen. Einige Etappen später wussten wir, dass selbst das noch zu viel war. Wir konnten kaum noch laufen, mein T-Shirt war blutverschmiert von den Schürfwunden, die der schwere Rucksack auf meiner Hüfte gerieben hat. Doch an diesem Tag hatten wir Glück: Wir fanden eine Post und konnten dort viel Krimskrams nach Hause schicken.

Erst im Angesicht der Schmerzen und dem dringenden Wunsch, so viel Gewicht wie möglich loszuwerden, war es uns möglich den unnötigen Ballast in unseren Rucksäcken zu erkennen. An diesem Tag schickte ich zwei Paar Socken nach Hause, ein Buch, unseren Selfiestick, den Dosenöffner, ein Kleid und jede Menge Kleinkram. Ich fühlte mich leicht und unbeschwert. Es war ein gänzlich befriedigendes Gefühl nur so viel zu haben, wie wir wirklich brauchten.

Seit wir wieder zu Hause sind, betrachten wir unsere Sachen mit anderen Augen. Ich habe das Gefühl, vieles würde mich erdrücken. Inzwischen laufe ich durch Kaufhäuser ohne den Wunsch zu verspüren, etwas zu besitzen, etwas neues zu kaufen. Ganz ehrlich: Ich empfinde vollkommenes Glück bei dem Gedanken alles zu besitzen und nichts zu brauchen.

#2 Dein Verstand wird klarer.

„Our inability to see things that are right before our eyes until they are pointed to us, would be amusing if it were not at times so serious.”

In unserem Leben lernen wir ständig neue Menschen kennen, mit denen wir unsere Zeit teilen, die uns begleiten oder die einfach dabei sind. Meist hinterfragen wir das nicht. Nicht einmal dann, wenn diese Menschen in uns ein negatives Gefühl zurücklassen – vielleicht indem sie Dir das Gefühl geben, Du solltest anders sein, als Du bist oder indem Du spürst, dass sie anderes denken, als sie aussprechen. Im Alltag nehmen wir uns kaum die Zeit solche Empfindungen zu ergründen und widmen den wenigsten Beziehungen unsere Gedanken.

Einen Monat lang waren wir allein unterwegs und die wenigen Menschen, die wir trafen, würden wir nicht wiedersehen. Wir hatten nichts dabei und nichts zu tun, was unsere Gedanken ablenken konnte. Diese neu gewonnene Freiheit schaffte Klarheit und den Raum vermeintlich Selbstverständliches zu hinterfragen. Ich dachte an die Menschen zu Hause und unsere gemeinsame Zeit. Ich konnte mich nicht mehr hinter unerledigten Aufgaben vor meinen Empfindungen für diese Leute verstecken.

Mir kamen Gespräche in den Sinn, in denen ich für einen kurzen Moment den Glauben an mich selbst und meine Träume verloren hatte, die mich runtergezogen hatten oder die voller negativer Energien waren. Ich fragte mich, was falsch daran wäre, diese Menschen zu meiden. Die Antwort war leicht: Nichts. Es ist nicht falsch Nein zu sagen. Nein zu Leuten, die Dir schlechte Laune machen oder in deren Nähe Du nicht Du selbst sein kannst. Das heißt nicht, dass Du jeglichen Kontakt abbrechen musst, aber dass es ok ist nicht mehr Zeit als nötig mit ihnen zu verbringen.

So simpel diese Erkenntnis auch klingen mag – erst auf dem Trail, als wir völlig aus Strukturen und Konventionen ausgebrochen waren, hatten wir Zeit und Raum unser Leben und unsere Beziehungen klar zu sehen und die Menschen zu erkennen, die uns herunterziehen und die, die uns gut tun

#3 Du lernst die kleinen Dinge zu schätzen.

„Some old-fashioned things like fresh air and sunshine are hard to beat.”

Hast Du vielleicht Die fabelhafte Welt der Amelie gesehen und kennst die Szene, in der Amelie auf dem Markt ihre Hand ganz tief in einen Sack getrockneter Linsen steckt und dabei lächelt? Vielleicht musst Du jetzt auch schmuzeln, weil sich das so albern anhört. Aber es sind eben diese kleinen Dinge, die unseren Tag und unser Leben so zauberhaft und lebenswert machen. Eine Hand in einem Sack Erbsen, eine Wiese, deren lange Grashalme im Wind wehen, eine kurze Begegnung mit einem Fremden oder an einem warmen Ofen einzuschlafen. Wir alle haben unsere ganz persönlichen Kleinigkeiten, die uns glücklich machen und trotzdem vergessen wir sie gern im stressigen Alltag und in unseren vollgestopften Wohnungen.

Uns ging es nicht anders. Seit unserer letzten Reise hatte ich vier Monate in der Uni verbracht und bin meinem tristen Tagesablauf nachgegangen. Jedes Mal habe ich in diesen Phasen das Gefühl zu erblinden, egal wie sehr ich mich dagegen sträube. Als wir dann endlich auf dem Trail waren, unterwegs bei Wind und Wetter, nichts hatten außer uns und dem Nötigsten – da hatte ich das erste Mal das Gefühl völlig frei von großen Dingen zu sein. Frei von Oberflächlichkeit, frei von unnützen Gedanken, frei von Besitz.

Für uns war der Trail auch in dieser Hinsicht eine völlig neue Erfahrung. Wir hatten das Gefühl unsere Umwelt zum ersten Mal klar zu sehen, ohne Schleier, ohne Ablenkung. Ein Baum, dessen Äste sich sanft im Wind wiegen, die klare Luft zum Atmen, kleine Blumen am Wegrand, warme Regentropfen auf der Haut. Wir spürten die kleinsten Dinge und sie wurden wichtig, wir haben sie beachtet. Dieses Gefühl hält noch immer an. Langsam schleicht sich zwar die Alltagsblindheit wieder ein, doch langsamer zuvor und die Erinnerung an die Tage auf dem Trail lassen uns wacher durch die Straßen laufen.

#4 Du wirst glücklicher.

„The real things haven’t changed. It is still the best to be honest and truthful to make the most of what we have to be happy with simple pleasures.”

Wenn Du einen Freund fragst, was er sich vom Leben wünscht, ist die Antwort häufig: „Ich möchte glücklich sein.“ Dank der vielen Facebook-Pages, die fleißig schlaue Zitate schlauer Menschen teilen und unserer eigenen Erfahrung wissen wir aber, dass Glück wohl eher ein Gemütszustand, als ein endgültiges Ziel ist – und der Weg zum Glücklichsein ist sehr simpel.

Alles, was wir dafür tun müssen ist unser Leben ebenso simpel zu gestalten – indem wir Minimalismus nicht als Verzicht, sondern als Geschenk betrachten. Das mag jetzt vielleicht nach einem schlechten Scherz klingen, denn im Grunde bedeutet das, unser Weltbild und den bisherigen Lebensstil zu hinterfragen und sich das vermeintlich Schlechte schön zu reden. So hätte ich es vielleicht selbst vor dem Trail empfunden und mit Sicherheit denkst Du gerade genauso.

Erst das befreiende Gefühl nichts zu haben, das ich nicht brauchte, hat mir bewiesen, dass ich wacher bin, meine Umwelt klarer sehe und mich vollkommen auf das Wesentliche konzentrieren kann. Indem wir in unserem Leben aufräumen und es von Unnützem säubern können wir die wahre Bedeutung von Reichtum verstehen, unser Verstand wird sich klären, wir werden endlich die kleinen Dingen sehen und so unsere Freiheit ganz neu definieren.

Von Magda Lehnert, Dezember 2015. Alle Zitate stammen von Laura Ingalls Wilder. Dieser Artikel ist Teil einer gerade entstehenden Serie über den Alpe Adria Trail (http://twofarfromhome.de/category/wandern/alpe-adria-trail).

 

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Wollt ihr den Alpe-Adria-Trail selbst erleben? Hier gehts zum Rother Wanderführer:

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Alle Rother Weitwander-Führer und Bücher zum Thema findet ihr hier:

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Blogbeitrag von Stephan Baur und Susanne Arnold, Autoren des Rother Wanderführers »Annapurna Treks« 

 

»Nepal ist ein Trekkingparadies« – das sagen unsere beiden Autoren Stephan Baur und Susanne Arnold – und zwar gerade auch jetzt, ein Jahr nach dem verheerenden Erdbeben.

2009 haben beide für mehrere Wochen als Lehrer in einer nepalesischen Schule gearbeitet – eine Zeit, die sie sehr geprägt hat. Warum sie von dem kleinen Land so begeistert sind und weshalb eine Reise dorthin absolut empfehlenswert ist, könnt Ihr hier lesen:

 

 

Wer an eine Trekkingtour denkt, mag sofort an Nepal denken! Schon aus diesem Grund kann Nepal als das Trekkingland schlechthin bezeichnet werden. Nach dem Erdbeben im Frühling 2015 gingen unzählige tragische Fotos und Videos von Nepal um die Welt. Zum Glück sind aber viele Regionen des Landes von diesem schrecklichen Ereignis verschont geblieben. Einer Reise in das faszinierende Land der hohen Berge steht derzeit nichts entgegen! Acht der Vierzehn 8000er befinden sich in Nepal oder stehen direkt an der Grenze des Landes. Nepal ist das schmale Land zwischen den beiden Giganten Indien und China, von denen es maßgeblich beeinflusst wird. Es ist das Land mit namhaften Pässen mit Höhen weit über 5000 Metern. Gipfel mit weniger als 6000 m Höhe tragen keinen Namen, sondern werden einfach nur als „danda“ (Hügel) bezeichnet. Diese grandiose Hochgebirgslandschaft ist übersät von unzähligen Wanderwegen. Und so ist es kein Wunder, dass es viele Wanderer in diese atemberaubende Region zieht.

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Blick über die Ortschaft Braga hinweg auf das Annapurna-Massiv

Abwechslung pur im Annapurna-Gebiet

Neben dem Everest- und Langtang-Gebiet ist das Annapurna-Gebiet die bekannteste und am besten erschlossene Wanderregion in Nepal. Im Zentrum dieses Gebietes steht das Annapurna-Massiv, dessen höchster Gipfel mit 8091 Metern die Annapurna I ist. Auch ringsum sind atemberaubenden Spitzen anderer Schneegiganten zu sehen: z.B. Annapurna II (7937 m), Dhaulagiri (8167 m), Machapuchare (6997 m) etc.

Allerdings starten die meisten Trekkingtouren im Annapurna-Gebiet auf Höhen unter 1000 m. Die klassische Annapurna-Umrundung beginnt in der Ortschaft Besisahar auf etwa 800 m. Zwischen Bananenstauden und Reisterrassen gewinnen wir während der ersten Tage der Tour langsam aber stetig an Höhe. Dabei durchwandern wir auf dieser gewaltigen Runde eine Vielzahl von Landschafts- und Vegetationszonen. Dieses breite geografische Spektrum und der enge Kontakt zur einheimischen Bevölkerung machen eine Reise im Annapurna-Gebiet zu einem ganz speziellen Erlebnis. Die bunte Mischung aus Tiefland und Hochgebirge sind einzigartig!

 

Kleines Land mit großer Faszination

Obwohl Nepal rein geografisch gesehen ein sehr kleines Land ist, hat es viele unterschiedliche Facetten und ruft verschiedenartige Assoziationen hervor. Es ist ein Land der Kontraste mit sehr verschiedenen Kulturräumen und Menschen. Es ist das Land, in dem die zwei Weltreligionen Buddhismus und Hinduismus friedlich nebeneinander existieren. Es ist das Land, auf das sich viele unserer westlichen Sehnsüchte richten: ruhige kleine Bergdörfer, freundliche und lachende Menschen, die ein einfaches, religiöses und oft hartes Leben führen. Wir denken an Gletscher und grandiose Eisriesen. Nepal besteht aber nicht nur aus Hochgebirge. Gerade ein Drittel des Landes ist alpines Gelände. Im subtropischen Süden an der Grenze zu Indien dominieren Reisfelder und Dschungel. Und das Land bietet noch viel mehr. Da ist die Hauptstadt Kathmandu mit Smog, Überbevölkerung, täglichem Verkehrschaos, großer Armut und für uns einer großen Portion Exotik. Und es ist ein Land der raschen Veränderungen. Da sind die vielen neu geplanten und bereits angelegten Jeep-Pisten, die in ganz Nepal, auch im Annapurna-Gebiet, immer weiter in die entlegensten Täler führen. Diese und viele andere Maßnahmen haben einen nachhaltigen Einfluss auf die Landschaft und die Bevölkerung. Aber dieses Kaleidoskop aus vom Reisenden erträumten, aber zum Teil auch abschreckenden Aspekten ist nur in seiner Gesamtheit das reale, moderne und faszinierende Nepal.

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Hirten leben in den Sommermonaten in sehr einfachen Behausungen bei ihren Yak-Herden

2015 – ein tragisches Jahr

Wie wir alle in den Medien mitverfolgen konnten, geschah im April 2015 ein schreckliches Erdbeben, welches folgenschwere Konsequenzen für die Bevölkerung hatte. Etwa 9000 Menschen verloren dabei ihr Leben. Zahlreiche Häuser und historische Bauten, wie Tempel – auch in der Hauptstadt Kathmandu – wurden schwer beschädigt und zum Teil völlig zerstört. Von den bekannten Trekkingtouren sind besonders die Wege im Langtang- und im Manaslu-Gebiet betroffen. Viele Straßen sind immer noch schwer oder noch nicht passierbar. Das Annapurna-Gebiet blieb von größeren Schäden und Erdrutschen verschont. Eine Reise ins Gebiet rund um die Annapurna kann derzeit ohne Bedenken und ohne Einschränkungen durchgeführt werden! Auch in Kathmandu wurde mit dem Wiederaufbau begonnen und ein Aufenthalt dort ist problemlos möglich und sehr lohnend! Gerade dieses gebeutelte Nepal und seine Bevölkerung sind auf die wichtigen Einnahmequellen durch den Tourismus angewiesen.

Hinzu kam, dass das Land  gerade in den schweren Monaten nach dem Erdbeben von Seiten Indiens einer Handelsblockade ausgesetzt war. Das ohnehin schon geschwächte Land wurde durch Grenzblockaden stark getroffen. Es kam bei Gütern, wie Diesel, Benzin, Kochgas und Medikamenten zu starken Engpässen. Zum Glück hat sich diese Situation wieder beruhigt und Reisende werden davon nichts mehr spüren.

Als Lehrer im Manangtal

2009 waren wir für gut sechs Monate in Nepal unterwegs. Während dieser Zeit durften wir neben unseren zahlreichen Wanderungen für mehrere Wochen an einer kleinen Schule im Manangtal im Schatten der Annapurna mithelfen. Die Zeit dort zusammen mit den Schülern, Lehrern und Mitarbeitern an der Lophelling-Schule hat uns sehr begeistert und geprägt. Es besteht immer noch ein sehr enger Kontakt zur Schulfamilie und als aktive Mitglieder der Nepal-Initiative-Schongau fördern wir das Schulprojekt auf unterschiedlichen Ebenen. Bei Interesse könnt auch Ihr dieses nachhaltige Schulprojekt durch eine kleine Spende unterstützen. Nähere Informationen gibt es auf folgender Homepage:

www.nepal-initiative.de

 

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Die Kinder an der Lophelling-Schule lernen drei Sprachen: Tibetisch, Nepali und Englisch

 

Nepal verändert die Herzen

Während des halben Jahres in Nepal sind uns das Land und die Bevölkerung sehr ans Herz gewachsen. Seitdem sind wir immer wieder in das Annapurna-Gebiet zurückgekehrt. Wir haben die unterschiedlichen Gesichter des Landes kennen und schätzen gelernt. Dadurch dass wir enge Kontakte zu den Einheimischen aufbauen konnten, lernten wir ihre Lebensweise, Einstellungen und Kultur kennen. Einige moderne Entwicklungen im Land haben uns zunächst etwas traurig gestimmt. Uns ist aber dabei bewusst geworden, dass wir die Zeit nicht anhalten können. Auch in Europa sind die Alpen erschlossen und kleine Dörfer an die Zivilisation angegliedert worden. Wäre es nicht unnatürlich, als fremder Beobachter durch eine Art historisches Freilichtmuseum spazieren zu wollen – obwohl es eine Welt in dieser nostalgischen Form gar nicht mehr gibt? Auch nach weiteren Reisen sind wir uns ganz sicher, dass das Trekking-Paradies rund um die Annapurna durch seine Veränderung keineswegs an Reiz verloren hat. Dieses reale Nepal strahlt, trotz – oder gerade wegen – seiner Ecken und Kanten, eine unglaubliche Faszination aus. Uns werden die vielen magischen, wunderschönen, rührenden, aber auch erschreckenden Momente während all der Tage in Nepal immer im Gedächtnis und Herzen bleiben. Es ist spannend diese Entwicklungen im Land Nepal mitzuerleben und Pläne für die nächsten Nepal-Reisen spucken schon im Kopf. Viel können wir von diesem Land und der Bevölkerung dort lernen. Und auf jedem Rückflug ist der Rucksack voll mit neuen und sehr wertvollen Erfahrungen. Denn, um es frei nach Edmund Hillary zu sagen: Wir werden Nepal nicht verändern, aber Nepal hat uns verändert! Und vielleicht bald ja auch Euch

 

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Atemberaubender Blick von der Ortschaft Braga im Manangtal auf das Annapurna-Massiv