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November 2015

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Wir haben so viele berührende und schöne #wanderglück(s)-Geschichten und -Bilder bekommen, da wollen wir euch teilhaben lassen. Hier einige der nostalgischen Impressionen und Geschichten – danke an die fleißigen Einsender, die diese Perlen aus ihren Archiven hervorgezaubert haben!

Sehr_ReneAls Kind war ich gemeinsam mit meinem Bruder und meinem Vater regelmäßig in den Sommerferien in den 80er Jahren in Schladming Inder Nähe vom Dachstein. Wir wanderten vom Tal zu einer Alm, die damals ganz allein von einer beeindruckenden alten Sennerin bewirtschaftet wurde und übernachteten in der kleinen Almhütte, die auf dem Bild zu sehen ist. Damals fand ich die langen Wanderungen mit Gepäck und die spartanische Unterkunft ohne jegliche Zivilisation häufig als langweilig und anstrengend. Heute erinnere ich mich gern daran zurück. Diese Erfahrung gehört zu den schönsten Familienausflügen und prägendsten Erinnerung meiner Kindheit. (c) René Sehr

 
Schichtl_Robert#wanderglück auf dem Rückweg vom Kärlingerhaus nach St. Bartholomä am Königssee. Das war vor 45 Jahren an meinem elften Geburtstag. Bei all den vielen Wanderungen zieht es mich heute immer noch einmal im Jahr (c) Robert Schichtl

 

 

 

Wegerer_AlexanderAuf der Triesdorfer Hütte / Samerberg. Was so ein Wanderwochenende alles mit sich bringt … (c) Alexander Wegerer

 

 

 

 

Wegerer_Maria AnnaLena und Max – auf dem Weg zum Hochrieshaus / Samerberg. Einfach cool! (c) Maria Anna Wegerer

 

 

 

 

Unseld_Johanna-u-WolfgangNach einer Übernachtung auf der Martin-Busch-Hütte im Ötztal, packten am 09.09.1968 meine Frau und ich  frühmorgens die Rucksäcke. Es war unser Wunsch und Ziel den Similaun zu besteigen. Bei sonnigem und warmen Wetter wanderten wir über den Marzellkamm in totaler Einsamkeit. Trittspuren geleiteten uns bis zum Gipfel. Dank des schönen Wetters hatten wir eine überwältigende Weitsicht, nebenbei waren wir stolz auf das Erreichte. Bald dachten wir an unseren Rückweg, der uns über das Niederjoch führen sollte. Die politischen Grenzverhältnisse zwischen Österreich und Italien waren uns zu diesem Zeitpunkt vollkommen  unbekannt. So stiegen wir glückselig, weiterhin ohne  eine Menschenseele zu erblicken, am Rand des Niederjochferners in Richtung Niederjoch.Dort standen wir unvermittelt vor einem Stacheldrahtverhau und dahinter bewaffnete Soldaten mit Hunden.Sie verweigeren uns den Durchgang zum Abstiegssteig zur Martin-Busch-Hütte Unsere Beharrlichkeit und Entschlossenheit hier weiter  zu dürfen erreichte letzlich den Kommandanten des Fort.Er war sehr freundlich und einsichtig, er mutete uns nicht den Rückweg zum Similaun zu. Der Drahtverhau wurde uns eingangs geöffnet, die Soldaten führten uns durch das Lager bis zum Ausgang in Richtung Abstiegspfad. Hier öffneten sie wiederum den Stacheldraht und wir wurden, nach einem unsererseits erleichtertem Dankeschön, wöhlbehalten entlassen.Beim Abstieg, noch neben dem Niederjochferner, rasteten wir um das Erlebte rückblickend zu verarbeiten.In unseren Gedanken durchlebten wir nochmals die Wanderung über den Marzellkamm mit Blick auf den Similaun, dessen Besteigung, die großartige Gletscherlandschaft, die riesige Naturlandschaft, das italienische Fort und unsere Dankbarkeit und Freude zum Gelingen unseres Vorhabens. Diesen Moment meines stillen Nachdenkens hat meine Frau zusammen mit dem Similaun und seiner Gletscherwelt fotographisch festgehalten. (c) Johanna & Wolfgang Unseld

 

Ritzerfeld_Claus

Watzmannüberschreitung im Juli 1990 in Familie. Sohn Jörg kam gerade in die Schule. Das Besondere war, dass wir DDR-Alpinisten erstmalig in den richtigen Alpen unterwegs waren und wir an unserer Ausrüstung erkannt wurden. (c) Claus Ritzerfeld

 

 

 

Messerli_Wernerca 1960. Mit meinen Eltern und Geschwistern vor dem Matterhorn. Der Vater ist würde morgen , 6. Oktober,  97 Jahre alt. Er ist im August verstorben. Ich blicke zurück mit Respekt für die Leistung meiner Eltern. Das Foto wurde mit der Kamera meines Vaters von einem zufällig anwesenden und hilfsbereiten Berggänger gemacht. (c) Werner Messerli