Winterglück an der Costa Blanca

Posted by on Feb 1, 2017 in Uncategorized Tagged: | No Comments

blick-ins-hinterlandEin Beitrag von Cordula Rabe.

Schneewandern, Schneeballschlachten, Schlittenfahren und zum Après-Schnee ein kühles Bier am Meeressaum – so geht Winter an der Costa Blanca. Das bergige Hinterland von Alicante ist immer ein lohnendes Wanderziel. Momentan setzt die „Weiβe Küste“ noch eins drauf: Die heftigen Winterstürme vom vorletzten Januarwochenende bescherten der Mittelmeerregion jede Menge Schnee, sogar bis hinunter ans Meer. Auf vielen der über 1000 m hohen Gipfeln im Landesinneren türmt er sich teils noch immer über einen Meter hoch.

 

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Beliebteste Freizeitbeschäftigung der Alicantiner derzeit: Schneegucken gehen in den Bergen. Etwa auf der 1558 m h ohen Sierra de Aitana. Rau, wild und ungezähmt präsentiert sich der höchste Bergzug der Region zu allen Jahreszeiten als ein faszinierendes Wanderziel. Ein majestätischer Berg ganz nah und doch fernab der Touristenhochburgen an der Küste.

 

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Atemberaubend schön ist jetzt der Blick über die Schneedecke an den schroffen Nordhängen bis weit ins bergige Umland und bis hin zum blauen Meer. Wo sonst kann man an einem Tag Schneemänner bauen, sich in tieferen Lagen an den leuchtenden Farben von Orangenplantagen erfreuen und den Tag mit einem Strandbummel ausklingen lassen?schneemann-modell-costa-blanca_3

 

 

 

 

mandelbluete_3Noch bis in den März kann es Schneefälle geben. Doch schon schicken sich Millionen von Mandelbäumen zu ihrem groβen Auftritt an: In geschützten Lagen entfalten sich bereits die ersten zarten Blüten, im Februar werden sie ganze Landstriche in leuchtendes Weiβ und zartes Rosa hüllen und mit ihrem süβen Honigduft die Wanderer betören und die Bienen vor Wonne in der warmen Frühlingssonne summen lassen.mandelbluete_1

 

 

 

 

orangenNach zwei Jahren Trockenheit verspricht das Wanderjahr an der Costa Blanca ein gutes zu werden. Die ergiebigen Regenfälle haben der Natur gutgetan. Quellen und Bäche sprudeln munter und die Pflanzenwelt blüht üppig auf. Auch der vor Kurzem fast ausgetrocknete Guadalest-Stausee – eines der wichtigsten Trinkwasserreservoirs der Region – liegt wieder wie ein türkisgrüner Gletschersee inmitten der noch verschneiten Gipfel.

 

Nur gut zwei Stunden vom deutschen Schmuddelwetter entfernt wartet die Costa Blanca mit allem auf, was das Wanderherz verlangt – und manchmal sogar mit einem Wintermärchen im ansonsten milden Mittelmeerklima.aitana-mit-mandelbluete

 

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